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Prävention im Sendungsraum Pulheim

Sehr herzlich begrüßen wir drei Präventions-Ansprechpersonen in unserem Sendungsraum Pulheim: Frau Tamara Wasserkordt (Präventionskfachkraft) und Pastoralreferent Markus Sprenger (Präventionsfachkraft) - sie stehen bei Bedarf gerne zur Verfügung. Zudem bieten sie die für unsere Gemeindearbeit notwendigen Präventionsschulungen an und haben - gemeinsam mit Pfarrer Iking und den Verbänden und Vereinen unseres Sendungsraumes - das gemeinsame Schutzkonzept erarbeitet.


Das Präventionskonzept für den Sendungsraum Pulheim dient dem Schutz und Wohl der uns anvertrauten Kinder, Jugendlichen und schutz-, hilfebedürftigen Erwachsenen sowie allen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden vor Grenzverletzungen, Machtmissbrauch und besonders vor allen Formen von Gewalt, wie beispielsweise physische, psychische Gewalt oder Liebesentzug. Besonders jedoch soll sexualisierte Gewalt in den Blick genommen werden.

Die Schulung sollte innerhalb eines halben Jahres nach Aufnahme der Tätigkeit erfolgen.

Das Thema „Prävention sexualisierter Gewalt“ wird alle fünf Jahre aufgefrischt bzw. vertieft.


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Kontakt:
Tamara Wasserkordt
Erzieherin; Schulungsreferentin für Prävention vor sexualisierter Gewalt; Präventionsfachkraft
Tel.: 0170 8893009
E-Mail: Bitte hier klicken
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Markus Sprenger
Pastoralreferent; Präventionsfachkraft
Tel.: 01512 3122263
E-Mail: Bitte hier klicken

Unterstützung durch das Erzbistum Köln

Interventions-Stabsstelle

Die Stabsstelle Intervention & Aufarbeitung ist für Fälle sexualisierter Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen zuständig. Maßgeblich sind hierbei die einschlägigen kirchenrechtlichen Bestimmungen (v.a. die „Interventionsordnung“). Darüber hinaus ist sie für die Entwicklung und Umsetzung systemischer Maßnahmen zur fortlaufenden Verbesserung des Umgangs mit sexualisierter Gewalt im Erzbistum Köln zuständig.

Präventionsschulungen

Es werden verschiedene Präventionsschulungen angeboten. Sie richten sich an alle Mitarbeitenden und ehrenamtlich Tätigen in unserem Sendungsraum, die in ihrer Arbeit Kontakt zu Minderjährigen haben. Die Schulungen bilden zum Thema „Prävention sexualisierter Gewalt“ fort. Die Schulung sollte innerhalb eines halben Jahres nach Aufnahme der Tätigkeit erfolgen. Wir laden sehr herzlich zur Anmeldung und Teilnahme ein:

Schulung A

Halbtagsveranstaltung: 4 UStd.
Für Personen in Einrichtungen und Diensten, die nur sporadisch Kontakt zu Kindern und Jugendlichen haben. Z. B. HausmeisterInnen, Reinigungskräfte, GärtnerInnen, Pfarramtssekretärinnen/sekretäre, hauswirtschaftliches Personal, ChorleiterInnen, Kirchenmusiker, BüchereimitarbeiterInnen 

Schulung B

Tagesveranstaltung: 8 UStd.
Für Personen, die über einen längeren Zeitraum regelmäßig Kontakt zu Kindern haben oder die Veranstaltungen mit Übernachtung durchführen. Z.B. MitarbeiterInnen in Kindertagesstätten, Kinder- bzw. Jugendchorleiter/innen, Honorarkräfte, Praktikanten, Freiwilligendienstleistende, JugendleiterInnen

Das Präventionskonzept stellt sich vor:

Das Präventionskonzept für den Sendungsraum Pulheim dient der Umsetzung des Artikels 34 der UN-Kinderrechtskonvention, wonach alle Kinder ein Recht auf Schutz vor jeglicher Form von Gewalt haben. Es dient dem Schutz und Wohl der uns anvertrauten Kinder, Jugendlichen und schutz-, hilfebedürftigen Erwachsenen sowie allen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden vor Grenzverletzungen, Machtmissbrauch und besonders vor allen Formen von Gewalt, wie beispielsweise physische, psychische Gewalt oder Liebesentzug. Besonders jedoch soll sexualisierte Gewalt in den Blick genommen werden.

Dieses Konzept versteht sich einerseits als Handlungsleitfaden, an dem sich jeder orientieren kann, der Hilfe und Beratung benötigt. Es richtet sich aber auch an die, die unsere Schutzbefohlenen vor Gewalt schützen sollen: unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden.

Andererseits soll es als Handlungsplan auf zwei Ebenen zur verbindlichen Verankerung von klaren Regeln hinsichtlich des bewussten Umgangs mit Schutzbedürftigen dienen, Grenzen aufzeigen und für die Einhaltung der festgelegten Regeln Sorge tragen.

Strukturelle Ebene

  • enthält Standards und Leitfäden sowie Bedingunge und Umgangsformen
  • gibt Hinweise zu strukturellen Veränderungen, Absprachen und Vereinbarungen
  • nimmt Stellung zur Haltung und Kultur in den einzelnen Vereinen und Gruppen hinsichtlich eines achtsamen und des respektvollen Umgangs mit- und untereinander

Pädagogische Ebene

  • legt Maßnahmen und Methoden zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Themen Prävention und Intervention von sexuellen Missbrauch fest.

Das Schutzkonzept wird alle 5 Jahre - und bei Bedarf umgehend - evaluiert.

Quelle: Broschüre „Informationen zur Prävention“ – Hrsg. Erzbistum Köln

Alle Mitarbeitenden und ehrenamtlich Tätigen, die in ihrer Arbeit Kontakt zu Minderjährigen haben, werden im Thema „Prävention sexualisierter Gewalt“ fortgebildet.

Die Schulung sollte innerhalb eines halben Jahres nach Aufnahme der Tätigkeit erfolgen.

Das Thema „Prävention sexualisierter Gewalt“ wird alle fünf Jahre aufgefrischt bzw. vertieft.

schulung_1

Präventionsschulung A

Halbtagsveranstaltung: 4 UStd.

Für Personen in Einrichtungen und Diensten, die nur sporadisch Kontakt zu Kindern und Jugendlichen haben.

Z. B. HausmeisterInnen, Reinigungskräfte, GärtnerInnen, Pfarramtssekretärinnen/sekretäre, hauswirtschaftliches Personal, ChorleiterInnen, Kirchenmusiker, BüchereimitarbeiterInnen



 

schulung_2

Präventionsschulung B

Tagesveranstaltung: 8 UStd.

Für Personen, die über einen längeren Zeitraum regelmäßig Kontakt zu Kindern haben oder die Veranstaltungen mit Übernachtung durchführen.

Z.B. MitarbeiterInnen in Kindertagesstätten, Kinder- bzw. Jugendchorleiter/innen, Honorarkräfte, Praktikanten, Freiwilligendienstleistende, JugendleiterInnen

 

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Präventionsschulung C & Vertiefungsveranstaltung

Zweitagesveranstaltung: 16 UStd.

Für Personen in leitender Verantwortung

Z.B. Einrichtungsleitungen, Mitarbeitende in Pastoral-Teams, Verwaltungsleitungen

 

 

Vertiefungsveranstaltung:

Gilt für schon geschulte Personen die nach spätestens fünf Jahren ihre Schulung auffrischen müssen. Dabei ist egal, in welchem Bereich diese tätig sind.
 

Die Ansprechpersonen im Sendungsraum Pulheim

Tamara Wasserkordt Tamara Wasserkordt

Tamara Wasserkordt

Erzieherin

Schulungsreferentin für Prävention sexualisierter Gewalt | Präventionsfachkraft | Fachkraft für Kinderschutz

Ich lebe in Stommeln und arbeite als Erzieherin (Gruppenleitung an der Christinaschule in Stommeln).

Neben meiner beruflichen Tätigkeit engagiere ich mich aktiv im Gemeindeleben: Ich bin Mitglied im Pfarrgemeinderat sowie im Ortsausschuss Stommeln und wirke im Konzeptionskreis der Erstkommunion mit, wo ich an Planung, Organisation und Umsetzung beteiligt bin. Zudem engagiere ich mich als Kommunionhelferin. Viele Jahre war ich aktiv bei den Messdienern tätig und begleite diese bis heute weiterhin.

Seit 2018 bin ich als Schulungsreferentin und Präventionsfachkraft im Erzbistum Köln tätig. In dieser Rolle bin ich in verschiedenen Gemeinden unterwegs und führe Schulungen sowie Informationsabende zu Themen des Kinderschutzes durch. Dazu gehören unter anderem Prävention sexualisierter Gewalt, Doktorspiele, Grenzverletzungen und die Stärkung von Kindern durch Resilienzförderung.

Seit Februar 2025 bin ich zudem ausgebildete Fachkraft für Kinderschutz und setze mich intensiv mit der Weiterentwicklung von Schutzkonzepten auseinander. Für die Präventionsarbeit und den Schutz von Kindern und Jugendlichen brenne ich – dieses Thema ist für mich nicht nur ein beruflicher Schwerpunkt, sondern eine echte Herzensangelegenheit.

Bei Fragen oder Anliegen sprechen Sie mich gerne an oder kontaktieren Sie mich:
Tel.: 0170 – 8893009
E-Mail: Bitte hier klicken

Foto MSprenger-Internet Foto MSprenger-Internet

Markus Sprenger

Pastoralreferent

Telefon: 02181 4935527

E-Mail: Bitte hier klicken